Digital vs. persönlich – So funktioniert Wholesale für mittelständische Modeunternehmen 2019

Digital vs. persönlich – So funktioniert Wholesale für mittelständische Modeunternehmen 2019

Wie der Modevertrieb 2019 wirklich funktioniert.

Mit dem Koffer von Laden zu Laden, telefonische Kaltakquise oder das viel gepriesene social Media?

Geht es um den Vertriebsaufbau einer neuen Modemarke oder dem Roll-Out eines neuen Marktes, kann man häufig spannende Gespräche zwischen alten Hasen und jungen Hüpfern im Modevertrieb beobachten.

Wie baut man den Vertrieb zügig auf? Fahren Sie wie wild mit Koffer oder Kleiderstange von Händler zu Händler, um persönlich vorstellig zu werden? Telefonieren Sie sich dumm und dämlich auf der Suche nach einem Händler, der Ihrer Marke Gehör schenkt und Ihnen eine Terminvereinbarung ermöglicht? Oder überschwemmen Sie das gesamte Netz mit Bildern Ihrer Ware, weil Sie der festen Überzeugung sind, dass die Händler schon auf Sie zukommen werden?

 

Fest steht vor allem eines, wenn es um den Aufbau Ihres Modevertriebs 2019 geht: Ein zentraler Baustein und der Anfang Ihres Erfolgs ist ein guter Plan. Planen Sie, welche Zielgruppe Sie genau mit welchen Produkten ansprechen möchten und wann Sie welche Vorbereitungs- und Umsetzungsmaßnahmen treffen.

Um der Antwort auf meiner im Titel gestellten Frage schon mal vorweg zu greifen:

 

Es geht meiner Meinung nach nicht ohne persönlichen Kontakt und es geht auch nicht ohne das liebe Internet.

 

Um diese Aussage zu konkretisieren, möchte ich Ihnen von den Erfahrungen meiner Kunden berichten. Egal ob Sie Ihre neue Marke vertreiben oder eine bestehende Marke auf den deutschen Markt bringen wollen, ist die Strategie meiner Auffassung nach ähnlich.

 

Um die ersten Händler zu gewinnen, sollten Sie persönliche Kontakte zu Ihren Zielhändlern aufbauen. Schicken Sie Ihren Wunschhändlern eine persönliche Einladung zu Ihrem Messestand oder stellen Sie sich persönlich vor. Meiner Erfahrung nach funktioniert dabei der schriftliche Weg häufig am besten. Man wagt eine vorsichtige Offerte und ermöglicht es dem Händler, sich mit der Einladung dann zu befassen, wenn er dafür Zeit und Muße hat. Man tritt nicht während des laufenden Geschäfts in den Laden und verlangt um persönliche oder telefonische Aufmerksamkeit. Die meisten Händler wissen diesen Respekt zu schätzen. Wenn die Antworten spärlich bei Ihnen eintrudeln, fassen Sie nach.

 

Parallel dazu empfehle ich Ihnen, schon von Beginn an Zeit in die indirekte Akquise zu investieren. Diese langfristige Strategie wird sich garantiert auszahlen. Viele Einzelhändler, insbesondere die Besitzer von ein-wenigen Stores recherchieren inzwischen online auf Instagram, Pinterest oder Google, welche neuen Marken es gibt. Sorgen Sie mit den entsprechenden Hashtags und einem kontinuierlich aufgebauten Netzwerk dafür, dass Sie online gefunden werden.

 

Ihre Social-Media-Aktivitäten können Sie auch gleichzeitig dafür nutzen, erste Artikel an Endverbraucher zu verkaufen und schon mal in Richtung Onlineshop vorfühlen.

 

Warum sich Social-Media-Aktivitäten als Baustein für Ihren Modevertrieb 2019 lohnen

 

 

Zweifeln Sie nicht an einem der beiden Schritte, üben Sie. Räumen Sie sich Zeit für beide Wege ein. Jeder Händler, der Sie online findet und kontaktiert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im zweiten Schritt einen persönlichen Kontakt, beispielsweise durch einen Termin, anstreben.

 

Verfolgen Sie online aktive Händler auf den sozialen Netzwerken. Daraus können Sie so viel über Ihre Zielgruppe lernen: Was ist dem Händler wichtig? Wer ist Ihr passender Händler? Und schon haben Sie ein viel deutlicheres Bild von Inhaber und Sortiment, wenn Sie zum Beratungsgespräch geladen sind.

 

Präsentieren Sie Ihre Produkte im richtigen Licht. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Markenidentität bei all diesen Aktionen greifbar ist. Platzieren Sie attraktive Produkte online, um die Aufmerksamkeit von Usern zu wecken. Machen Sie bei reichweitenstarken Aktionen, wie zum Beispiel Challenges auf Instagram, mit. Sie werden sehen, dass Social Media richtig Spaß machen und Ihre Kreativität auf’s Neue herausfordern kann. Und seien Sie sich sicher: Der Erfolg lässt garantiert nicht auf sich warten.

 

Ihr Modevertrieb 2019 sollte also beides umfassen: Persönliche und virtuelle Schritte, um den Vertrieb Ihrer Marke aufzubauen. In meinem E-Book habe ich alle Schritte, die für den erfolgreichen Markteintritt in Deutschland notwendig sind, noch einmal ausführlich beschrieben. Laden Sie sich Ihr Exemplar kostenlos hier herunter.

 

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.